Fast schon Tradition – Zeitraffer vom Berliner Halbmarathon

Eines morgens beim Frühstück hörten wir ein merkwürdiges Piepen von Draussen. Es war die Zeitmessung von Mika Timing, die piept, sobald ein Chip in die Nähe der Matten kommt. Es war der Berliner Halbmarathon, wir wohnen an der Strecke und hatten es nicht mitbekommen.

Die Idee zum Zeitraffer von dem Event war geboren. Das Jahr drauf bin ich mit Stativ und Kamera nach unten und habe Fotos gemacht, wie die Autos abgeschleppt werden. Allerdings musste ich das abbrechen, weil ich keine Lust hatte 6-7 Stunden auf der Straße zu stehen und Fotos zu machen, auch wenn ich die Kamera stets weiterbewegen wollte.

Also habe ich eine Kamera am Balkon befestigt, und sie so eingestellt, dass sie alle 30 Sekunden ein Foto macht.
Den Start-Zeitpunkt passe ich so ab, dass sie gerade anfangen die Autos abzuschleppen, die noch an der Strecke stehen.
Das mache ich, damit der Akku bis zum Ende durchhält. 5 Stunden dauert das Spektakel im Schnitt.

Hier der Zeitraffer vom 30. März 2014.
34. Vattenfall Berliner Halbmarathon 2014 bei Kilometer 10.

Zur Technik:
Pentax Optio W60 (Intervallaufnahme alle 30 Sekunden, 1000 Fotos max)
16 GB SD Card

Etwas mehr als 600 Fotos sind auf der SD-Card.
Alle in Adobe Lightroom gelesen und als Diashow exportiert.
Ich bin froh, dass ich ein altes Preset gespeichert habe und so die Dias im Abstand von 0,3 Sekunden (ca. 3 Fotos pro Sekunde) exportieren kann.

So schrumpfen die 5 Stunden auf etwas mehr als 3 Minuten zusammen.

Und ich kann in der Zeit normale Fotos machen. Just for fun, aber trotzdem nah dran – mit dem Weitwinkel.

Skater beim Halbmarathon Berlin 2014

Handbiker beim Vattenfall Halbmarathon Berlin 2014

Pace-Fahne beim Halbmarathon Berlin 2014

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