Preisaufsteller, selbstgemacht

Für das neue Fotokunstregal sollten andere Preisschilder her. Kleine Aufsteller, die das Foto im Bilderrahmen nicht verdecken, möglichst von alleine stehen können, nicht aus Plastik sind und auch nicht billig aussehen. Und? Das gibt es nicht. Nach langer Recherche durch diverse Acrylaufsteller habe ich einem Blog von einer Bio-Bäckerei gelesen, die Metalaufsteller in verschiedenen Größen einsetzt. Die Aufsteller waren aus dünnem Blech, ca 80° gebogen und mit Tafellack beschichtet.
Meinen Metalbauer angefragt. Blechabkantungen nennt sich das Prinzip. Ein Blech wird zu einem L-Profil geformt. Dabei kann man die Schenkellängen selbst bestimmen und auch den Winkel beeinflussen. Aber viel zu teuer. 50 Schilder hätten fast 300 Euro gekostet.

Die Lösung: Flachstahl, den es in verschiedenen Dicken und Breiten gibt.
Ich habe mich für 30mm breiten und 8mm dicken entschieden und den Stahlstreifen auf 30mm Länge schneiden lassen. 30x30x8mm.

50 Stück habe ich bestellt. Der Stahl hat eine dunkle, fast schwarze Oberfläche.

Flachstahl
Diese läßt sich prima mit einem Kreidestift beschreiben.

Preisaufsteller aus Flachstahl
Und aufstellen, oder hinlegen. So habe ich mir das vorgestellt.

Preisaufsteller aus Stahl